Auf der Oder von Ratzdorf/Neißemünde bis Frankfurt (Oder)
31.05. - 01.06.2026 - 2-tägige Kajaktour entlang der deutsch/polnischen Grenze von Ratzdorf bis Frankfurt (Oder) mit Übernachtung in AurithLänge: 51 km
Für die erste Kajaktour in diesem Jahr war es höchste Zeit und ich habe mir dazu die Oder ausgesucht. Einige Fahrten habe ich hier schon unternommen, aber die Erinnerung daran ist schon etwas angestaubt – dabei ist die Oder einer meiner Lieblingsflüsse. Sehr naturnah, kaum Menschen, aber gleichzeitig auch politisch und geschichtlich aufgeladen. Ein Grenzfluß mit viel Raum zum Nachdenken und Loslassen, ein wenig melancholisch vielleicht.
Tag 1: Ratzdorf/Neißemünde – Aurith (24 km)
Ich fahre also mit dem Wagen die 155 km von Berlin nach Ratzdorf / Neißemünde, wo die deutsch/polnische Odergrenze beginnt. Die Idee, mit dem Zug und Bus anzureisen, musste ich leider verwerfen, da hier am Sonntag kein Bus mehr fährt, unter der Woche aber schon. Die Rückfahrt am Montag ist also gesichert. Als erstes schaue ich mir den Oderpegel an und Einstiegsmöglichkeiten drumherum.

1,65m zeigt der Pegel, das ist recht niedrig. Beim Hochwasser 1997 stand der Pegel auf fast 7 Meter und 6 Meter wurden auch 2024 erreicht. Das ist schon die höchste Alarmstufe 4.
Hinter dem Deich entdecke ich eine kleine Sandbucht bei einer großen Schute, die Treibholz gesammelt hat. Jetzt heisst es zunächst parken. Im Ort ist das schlecht möglich, aber recht nah am Ortseingang von Ratzdorf gibt es einen kostenlosen geräumigen Wohnmobilplatz, wo einige Rentner in ihren großen Wohnmobilen stehen.
Von daher sind es leider wieder ein paar Hundert Meter zurückzulaufen und es ist gleich eine Möglichkeit, eine kleine Sackkarre auszuprobieren, die ich für das Nortik Fold gekauft habe als Alternative zum sehr schweren und platzzehrenden Herkules Bootswagen. Es funktioniert gut und auch das Origami-Kajak macht keine Zicken beim Aufbau.

Auch meine Sorgen, dass das nur 4,20m lange Kajak vielleicht zu klein wäre für die Oder, die ja ein „richtiger“ Fluß ist, sind unbegründet. Das Kajak liegt stabil im Wasser und fährt kurstreu auch durch gelegentliche leichte Strömungswirbel. Kein Wunder bei dem vielen Gepäck – mehr würde nicht hineinpassen. Ruhig fliesst die Oder dahin, wenngleich es in den ersten Stunden mitunter etwas windig ist – Gegenwind natürlich.

Wer in Deutschland beim vorherrschenden West/Nordwestwind mit dem Wind paddeln möchte, muss sich wahrscheinlich die Donau auswählen. Trotzdem komme ich auf einen Schnitt von knapp 7km/h.
Der Fluß ist hier etwa 150 Meter breit und alle hundert Meter gibt es auf beiden Ufern diese typischen Sandbuchten mit etwas Kehrwasser und Steinpackungen, die ins Wasser reichen und die man besser mit etwas Abstand umfährt. Hier platscht es mitunter kräftig – der Fischbestand in der Oder scheint sich wieder erholt zu haben, nach dem großen Fischsterben vor ein paar Jahren, ausgelöst durch die hohe Salzbelastung aus polnischen Bergbaugruben. Noch immer werden von dort täglich 6.000 Tonnen Salz in die Oder eingeleitet, auch wenn es wohl langsam Einsicht gibt, dass sich hier etwas ändern muss und lebender Fisch nicht gepökelt werden sollte. Auf fast jeder Steinpackung sitzt stoisch Kollege Graureiher, der hier eindeutig die Vogelwelt dominiert und nach Mahlzeit Ausschau hält. Und einmal sehe ich tatsächlich einen Adler am polnischen Ufer, der weite Kreise zieht und sich der Linse meines Smartphones elegant entzieht.
Schon nach wenigen Kilometern imponiert eine Brückenruine am polnischen Ufer. Es ist die ehemalige Verbindung zwischen dem polnischen Ort Kłopot (Kloppitz) und Fürstenberg (jetzt Stadtteil von Eisenhüttenstadt), die 1945 von den Nazis gesprengt wurde und jetzt als Menetekel im Fluss steht.

Bis Eisenhüttenstadt sind es nur ein paar Kilometer. Irgendwie hat sich in meinen Kopf festgesetzt, dass Eisenhüttenstadt, eine auf dem Reißbrett geplante und in den 50er Jahren zunächst als Stalinstadt aus dem Boden gestampfte Industriestadt, von ikonischer Qualität ist, die immer noch sozialistisches DDR-Flair verbreitet. Am Oderufer hatte ich wohl brutalistische Beton-Kaianlagen mit rostigen Kränen und tristen Plattenbauten erwartet, an denen ich in den düsteren Fluten vorbeirauschen würde, unter einem Himmel, der von Schornsteinen und Rauchwolken verdunkelt ist. Nichts von dem ist wahr.
Direkt vor der Stadt geht links der Oder-Spree-Kanal ab, dessen Ufer vom Stadtteil Fürstenberg mit soliden Bürgerhäusern und viel Grün gesäumt werden. Ich paddele ein paar Meter hinein.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, hier weiterzupaddeln bis nach Berlin. Na gut, ansatzweise sind auch ein paar rostige Spundwände sichtbar.

Und tatsächlich taucht auch eine Fabrikruine am Stadtende auf, als ich wieder zurück auf der Oder bin.

Meine retrovoyeuristischen Ambitionen kann ich mir trotzdem getrost wohin stecken. Eisenhüttenstadt ist kein sta(h)linistischer Moloch, sondern scheint eine ganz sympathische Stadt zu sein. Schon bei der Hinfahrt hatte ich gesehen, dass hier in luftigen Abständen freundlich renovierte Plattenbauten dominieren. Die Stadt hat sogar ein Programm für Neuhinzuziehende aufgesetzt und bietet einige Monate kostenloses Probewohnen an. Die Resonanz ist wohl sehr positiv.
Ich lasse Eisenhüttenstadt zurück und bin wieder von Fluß und Natur umgeben. Bis zu meinem Tagesziel Aurith, wo sich die Oder etwas nach Westen wendet, sind es noch etwa 11km.

Auf etwas mehr als halber Strecke mache ich Rast an einer schönen Sandbucht.

Im Hinterland zeigt sich eine weite idyllische Wiesenlandschaft, wie sie die Radfahrer auf dem Oder-Neiße Radweg auf Ihrer Tour vor Augen haben.

Auf der Weiterfahrt wird es nun zunehmend bewölkt, was erstmal für schöne Lichtkontraste sorgt, aber auch die Regenwahrscheinlichkeit steigert.

Zum Glück ist es nun nicht mehr weit nach Aurith. Ein Anleger bietet sich zum Aussteigen an – denke ich jedenfalls.

Tatsächlich komme ich kaum bis an den Schwimmponton, denn die Wassertiefe beträgt hier nur ein paar Zentimeter und ich setze mehrfach auf. Ausgestiegen, bemerke ich, dass das Tor des Anlegers geschlossen ist. Denn das Ganze ist Ergebnis eines Projektes, mit einer Wochenendfähre das deutsche Örtchen Aurith und sein polnisches Pendant Urad zu verbinden. Regionalmarketing, Tourismus, deutsch/polnische Völkerverständigung, das waren wohl die Ideen dahinter. Da so viele Brücken im 2. Weltkrieg zerstört wurden und die deutsch-polnischen Beziehungen sicher immer optimierungswürdig sind, war das bestimmt keine schlechte Idee. Die Fährverbindung wurde 2023 ins Leben gerufen. Allerdings sieht das Ganze nun nach einer traurigen Marketing-Schnapsidee aus – „Castles made of sand melt into the sea“ – um es mit Jimi Hendrix zu sagen. Zwar ist der Wasserstand aktuell nicht grade hoch – die Sandbank direkt vor dem Anleger zeigt aber, dass er auch bei höherem Wasserstand kaum anzusteuern wäre. Ich vermute, dass die Fähre ohnehin meistens gar nicht fahren könnte – sie ist auch nirgendwo zu sehen. Auf polnischer Seite ist ein hoher Turm errichtet, wo man sicher einen wunderbaren Blick über die Oderlandschaft hätte – nur leider unerreichbar von deutscher Seite. Man diskutiert wohl, etwas auszubaggern oder den Anleger zu verlegen, um das Ganze wiederzubeleben.
Ich entschließe mich, das Kajak auf dem Steg zu entpacken und über die geschlossene Pforte zu hieven. Leider sind es jetzt noch etwa 150 Meter bis zum Deich und dann noch mal 100 Meter bis zum Radlerhof Aurith. Da ich nur die Sackkarre habe, kann ich damit zwar das Gepäck transportieren, das Kajak muss ich aber tragen. Es ist die anstrengendste Aktion an diesem Tag. Angekommen auf dem Platz und völlig erledigt, beginnt es auch schon ordentlich zu regnen. Aber ich finde trockenen Unterschlupf unter der Beschirmung der Gaststätte des Radlerhofes, esse Pizza, trinke Bier und alles ist gut.

Die Zeltwiese ist geräumig, nur ein polnisches Radlerpärchen ist noch da. Die Duschen sind sauber und für den nächsten Morgen ist schon ein leckeres Frühstück bestellt. So ganz einfach sind die Zeiten für den Radlerhof Aurith wohl nicht. In den letzten Jahren war er schon einmal geschlossen und ist jetzt neu verpachtet. Den neuen Betreibern ist Glück zu wünschen, denn die Gegend ist wirklich schön. Allerdings muss man sich auf einen digitalen Entzug vorbereiten. Die mobile Internetverbindung funktioniert nur sporadisch – aber es wird ein kostenloser WLAN Zugang angeboten. Als der Regenschauer vorbei ist, laufe ich einmal um den kleinen Ort. Der Mai hat sein Werk vollendet und die Natur zeigt sich in prachtvoller Fülle. Alles, was grün ist, scheint sich zu recken und zu strecken und präsentiert sich mit maximal aufgeplusterten Blättergefieder, dass man aus dem Staunen über soviel Lebensfülle nicht herauskommt.
Kartenansicht: Ratzdorf bis Aurith (24km)
Tag 2: Aurith – Frankfurt (Oder) (27 km)
Gegen 9 Uhr beginnt zunächst die Schlepperei von Gepäck und Kajak hinter den Deich, diesmal aber etwas organisierter. 2 Polizisten machen beim Anleger eine kurze Pause auf ihrer Kontrollfahrt und ich grüße freundlich, verkneife mir aber die Frage, warum das denn mit der Fährverbindung alles nicht so richtig zu funktionieren scheint.

Das Wetter ist wieder freundlicher, wenn auch bewölkt. Auch der Wind hat nachgelassen. Der Fluß strömt ruhig dahin und trägt mich nun nordwestwärts Richtung Frankfurt (Oder).
Die Oder öffnet die Landschaft zu einer schönen und ruhigen Weite.

Auch hier überall sattes Grün an den Ufern und nur wenig Menschen, meist Angler. Einmal grüßen mich ein paar Radfahrer vom hochgelegenen Oderradweg – sie hatten wohl ebenfalls auf dem Radlerhof in Aurith übernachtet.

Einige Kilometer vor Frankfurt (Oder) gibt es links einen Abzweig zum langgezogenen Brieskower See, über den man zum Ortsteil Brieskow-Finkenheerd gelangen kann und von dort weiter über den Brieskower Kanal bis nach Müllrose und zum Oder-Spree-Kanal.

Die Oder orientiert sich ab hier wieder stärker nordwärts. Vor der Stadt gibt es nun endlich die erste funktionierende Brücke zwischen Deutschland und Polen, auf der sich auch gleich ein langer LKW-Stau zeigt. Die A12 kreuzt hier die Oder als Teil der Europastraße 30.

Hier kommt mir auch tatsächlich ein kleiner Passagierdampfer entgegen – er ist das einzige Schiff, das ich auf der ganzen Tour sehe.
Im Vergleich zur gesprengten Brückenruine vor Eisenhüttenstadt ist die Brücke immerhin ein Symbol, dass die Oder zwar ein Grenzfluß ist, diese Grenze aber keineswegs unüberwindbar ist. „Autobahn der Freiheit / Autostrada Wolności“ wurde die über diese Brücke führende Autobahn auch genannt. Und der Stau zeigt, dass hier offensichtlich großer Bedarf für den grenzüberschreitenden Verkehr besteht.
Die Szenerie wird also langsam zivilisatorischer und urbaner, als jetzt Frankfurt am Horizont auftaucht, sogar mit Hochhaus, das aber nur eine sehr entfernte Verwandtschaft mit den Wolkenkratzern der Namensvetterstadt am Main hat.

Da Frankfurt mein Tagesziel und Endpunkt der Tour darstellt, hatte ich etwas vorrecherchiert, wo ich hier am besten anlanden kann. Auf der Canua-App und der Jübermann-Karte waren die Insel Ziegenwerder und ein dort gelegenes Bootshaus genannt. Das wäre auch nicht allzuweit vom Bahnhof gelegen. Alternativ hatte ich die Marina Winterhafen im Norden der Stadt in Betracht gezogen.
Ich paddle also erstmal vor Ziegenwerder links in einen Seitenarm, um das Bootshaus zu finden. Das Inselufer ist wild bewuchert und bietet keine Anlandungsmöglichkeit. Das Wasser ist sehr flach. Aber das Bootshaus kommt gleich voraus in Sicht mit einem Schwimmsteg. Es befindet sich nicht auf der Insel, sondern auf der Landseite. Allerdings macht es irgendwie einen öden und verlassenen Eindruck. Keine Vereinsflagge, keine Hinweisschilder für Kanufahrer. Der Steg wirkt, als wäre hier schon lange niemand mehr ein- und ausgestiegen. Ob das Gelände vielleicht sogar verschlossen ist?

Ich beschließe, auf dem schmalen Oder-Seitenarm noch etwas weiterzupaddeln, da auf der Karte eine Fußgängerbrücke eingezeichnet ist, über die man dann in die Stadt gelangen könnte. Vielleicht gibt es dort eine Ausstiegsmöglichkeit? Aber Fehlanzeige. Unförmige Betonrampen, Steinpackungen und Dickicht behindern den Ausstieg. Unter der Brücke befindet sich ein Schott, über das Wasser runtergurgelt. Ich drehe wieder um.

Zurück auf der Oder habe ich nun wenigstens Gelegenheit, das Stadtbild noch einmal genauer zu betrachten: links der deutsche Teil und rechts Słubice auf polnischer Seite und wieder eine Brücke.

Noch vor der Straßenbrücke und direkt beim Abzweig in den Oder-Seitenarm hinter der Insel Ziegenwerder fällt mir eine Treppe auf, die bis ans Ufer reicht.

Im Nachhinein denke ich, dass hier die beste Möglichkeit bestanden hätte, auszusteigen und dann sogar ohne allzuweite Wege zum Bahnhof zu gelangen. Aber im Vorhinein kann man das Nachhinein schlecht einschätzen und schon bin ich an der Treppe vorbeigetrudelt und will mein Glück nun in der Marina Winterhafen versuchen, die ganz im Norden in einem Oder-Seitenarm beheimatet ist. Von der Südspitze Ziegenwerder sind das noch einmal 3,5km. Immerhin kann ich so noch unter der Brücke nach Słubice durchfahren und mir die Stadtkulisse Frankfurts genauer ansehen.

Der Seitenarm zur Marina führt rückwärts über fast einen Kilometer nach Süden.

Wieder Fehlanzeige, wenn man sich erhofft, hier einen netten städtischen Hafen anzutreffen, vielleicht mit Cafés, einer Uferpromenade und schnieken kleinen Jachten. Nein, es gibt ein paar Werften, die große stählerne Schuten reparieren und ganz am Ende rechts eine Steganlage, die von schrottreifen Motorjachten abgeschottet ist. Eine richtige Anlegemöglichkeit für Kanuten gibt es hier nicht. Das Ganze macht einen ziemlich trostlosen Eindruck. Die Stadt Frankfurt hat offensichtlich anderes zu tun, als sich um den Wassertourismus zu kümmern.
Aber ganz am Ende gibt es eine Sliprampe.

Ein angelnder Rentner sitzt dort, nimmt aber bereitwillig seine Angeln zur Seite, als ich aussteigen möchte. Der Wind hat hier einen fiesen Matsch aus Blättern und Pollen angetrieben, der mein weisses Kajak mit einer Schlammschicht überzieht. Ich frage den Angler, warum er denn hier in diesem trüben Arm angelt und nicht am schönen Oderufer im Strom. Nun ja, die Knochen machen nicht mehr mit und hier kann er mit dem Auto parken. Außerdem seien noch vor 2 Wochen jede Menge Fische zum Laichen in den Seitenarm gekommen. Tatsächlich fängt er alle paar Minuten eine ordentliche Rotfeder.
Ich packe das Kajak ein und verschnüre alles zu einem einigermaßen stabilen Paket. Von hier bis zum Bahnhof sind es gut und gerne 2,5 km. Oben auf der Sliprampe sehe ich noch das Eingangstor zum Gelände des Winterhafens. Hier gibt es wohl einen Wohnmobilstellplatz und auch Zeltmöglichkeiten. Ich marschiere los und in der Stadt wird es tatsächlich lebendiger – viele Studenten sind unterwegs.
Ich schiebe die Sackkarre mit dem Kajakpaket durch den Lenné-Park und gelange tatsächlich pünktlich zum Bahnhof, wo der Zug mit nur 15 Minuten Verspätung abfährt. Im Örtchen Wellmitz hinter Eisenhüttenstadt und Neuzelle muss ich in den Bus umsteigen und hier wird es noch einmal spannend. Bis zur Bushaltestelle sind es fast 1 Kilometer nach links, eine Beschilderung dorthin sucht man vergeblich.

Am Bushalteschild werde ich stutzig, als ich das Wort „Rufbus“ lese und gerate in Panik. Rufbusse müssen 90 Minuten vorher benachrichtigt werden, wenn sie denn überhaupt kommen. Der nächste Bus wäre aber lt. Plan in einer Stunde vorgesehen und das hieße: kein Bus mehr für heute – Warten auf Godot hier im Nirgendwo wäre angesagt. Ich rufe die Servicenummer an und der Mitarbeiter am Telefon ist etwas im Stress – irgendwo sei grade ein Unfall passiert, er würde mich zurückrufen. Was er tatsächlich tut und – große Erleichterung – es ist gar kein Rufbus – der normale Bus dürfte gleich kommen, und das tut er auch. Natürlich fährt der Bus dann in Ratzdorf weit am Wohnmobilplatz vorbei – es gibt nur eine Haltestelle. Ich darf noch einmal 1 Kilometer zurücklaufen. Mein Auto und die Wohnmobilrentner sind noch da. Alles wird gut.
Kartenansicht: Aurith bis Frankfurt/Oder (27km)